Förderinitiative
QUELLE: Förderprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt http://www.dbu.de
Zum Antragsformular:
http://www.dbu.de/schwerpunkte/antragsform.htm
Übersicht der Kirchenprojekte in Mecklenburg-Vorpommern ( hier )
Aus dem Vorwort
In internationalen
Klimaschutzkonferenzen wurde die Notwendigkeit zur drastischen Verringerung des
CO2-Ausstoßes manifestiert. Als nationales Ziel beschloss die
deutsche Bundesregierung eine Senkung um 25 % bis zum Jahr 2005.
Dieses Ziel ist nur
erreichbar, wenn die technischen Potentiale zur Energieeinsparung genutzt,
regenerative Energien in breiter Anwendung erschlossen und energiesparendes
Nutzerverhalten erreicht wird.
Engagierte Kirchengemeinden können durch ihre Vorbildfunktion entscheidend an
dieser Bewusstseinsbildung mitwirken. Beispiele dafür sind bereits in einer
Vielzahl vorhanden.
Das kirchliche Engagement
in Umwelt- und Energiefragen hat in vielen Bereichen Tradition seit den
siebziger Jahren. Die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland haben
zudem gerade in jüngster Zeit noch einmal nachdrücklich dazu aufgefordert,
sich in diesem Bereich zu engagieren: Die Studie "Handeln für die Zukunft
der Schöpfung" der Kommission VI der Deutschen Bischofskonferenz vom
November 1998 fordert die Gemeinden direkt dazu auf, Solarenergie verstärkt an
kirchlichen Gebäuden anzubringen. Auch der Beschluss der Herbstsynode 1998 der
Evangelischen Kirche in Deutschland bittet die Landeskirchen, in ihrem Bereich
zu einem verantwortlichen Umgang mit Energie aufzufordern und Projekte zur
aktiven Energieeinsparung zu entwickeln.
Mit der Förderinitiative
"300 Kirchengemeinden für die Sonnenenergie" will die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt dazu beitragen, daß Kirchengemeinden durch die Nutzung
von Sonnenenergie Vorbildfunktion übernehmen. Durch die engagierte
Gemeindearbeit sollen die Gemeindemitglieder Problembewusstsein entwickeln und
durch entsprechende Verhaltensänderungen Verantwortung für nachfolgende
Generationen übernehmen. Wir wissen, daß dafür sehr viel Engagement seitens
der Kirchengemeinden notwendig ist. Dieses Engagement wollen wir mit der Förderinitiative
unterstützen.
Fritz
Brickwedde
Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
im Januar 1999